Am 18.06.2026 führte die Freiwillige Feuerwehr Dreistetten gemeinsam mit der Feuerwehr Markt Piesting eine Gesamtübung in Markt Piesting durch, um den Ernstfall einer Staubexplosion in einer örtlichen Tischlerei unter realistischen Bedingungen zu beüben. Ziel der gemeinsamen Übung war es, die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren bei komplexen Schadenslagen zu festigen und das taktische Vorgehen gemeinsam zu optimieren.
Insgesamt 30 Einsatzkräfte waren vor Ort, um die angenommene Lage koordiniert abzuarbeiten. Davon waren 14 Kameradinnen und Kameraden von der Feuerwehr Dreistetten und 16 Mitglieder aus Markt Piesting anwesend. Mit Unterstützung des Hilfeleistungsfahrzeugs 2 (HLFA2) sowie des Mannschaftstransportfahrzeuges samt Löschhängers verschafften sich die Einsatzkräfte einen detaillierten Überblick über das Szenario. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag dabei auf der Personensuche und der anschließenden Rettung der vermissten Person, die sich nach der Explosion im Gebäude befand.
Unter schwerem Atemschutz drangen die Trupps tief in den verrauchten Betriebsbereich vor. Zielstrebig wurde das Gebäude bis in die hintersten Räumlichkeiten durchsucht, um die vermisste Person zu lokalisieren und sicher ins Freie zu bringen. Diese intensive Übungseinheit unterstrich einmal mehr die Wichtigkeit einer eng abgestimmten Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Feuerwehren.
Der Abschluss der Übung fand im Rahmen einer gemeinsamen Nachbesprechung statt, bei der das Vorgehen ausführlich reflektiert und die gewonnenen Erkenntnisse analysiert wurden. Derartige gemeinsame Trainingseinheiten sind essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf einem hohen Niveau zu halten und die Schlagkraft bei zukünftigen Einsätzen sicherzustellen.