Um die Einsatzbereitschaft und Sicherheit weiter zu erhöhen, hat die Freiwillige Feuerwehr Dreistetten ihre Atemschutzausrüstung umfassend modernisiert.
Im Zentrum der Neuanschaffung stehen drei hochmoderne Atemschutzgeräte vom Typ Dräger Airboss. Mit diesen Geräten vollziehen wir zugleich den wichtigen technischen Systemwechsel von Normaldruck auf Überdruck. Das bedeutet ein massives Plus an Sicherheit, da durch den permanenten Überdruck das Eindringen von gefährlichen Atemgiften in die Maske noch zuverlässiger verhindert wird. Zudem bieten die neuen Geräte unseren Einsatzkräften eine nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren aufgrund des ESA-Steckanschlusses.
Zusätzlich werden derzeit drei alte Geräte vom Typ Dräger PSS 5000 in der ZAW grundüberholt und auf Überdruck umgerüstet.
Ergänzt werden die neuen Basisgeräte durch zwölf Atemschutzmasken samt sechs spezieller Maskentaschen für die geschützte Lagerung in den Fahrzeugen. Für die schnelle und sichere Menschenrettung aus verrauchten Bereichen, wie etwa Stiegenhäusern, stehen uns nun zudem drei neue Brandfluchthauben zur Verfügung. Um sicherzustellen, dass man sich im Ernstfall zu 100 % auf das Material verlassen kann, garantiert ein neuer Prüfkoffer die normgerechte Wartung durch unsere Atemschutzwarte.
Die Vorfreude auf die neue Technik war groß: Unmittelbar nach dem Eintreffen im Feuerwehrhaus wurden die ersten drei Mitglieder direkt auf die neuen Geräte eingeschult. Die intensive Ausbildung der restlichen Atemschutzgeräteträger folgt in den kommenden Wochen.
Ein großes Dankeschön an unsere Gemeinde!
Ein besonderer und herzlicher Dank gilt der Gemeinde Markt Piesting-Dreistetten für die großzügige Unterstützung. Erst durch diesen starken Rückhalt war diese wichtige Investition in die Sicherheit der Dreistettner Bevölkerung und unserer ehrenamtlichen Mitglieder möglich.